SoftHelp

Nützliche Software für den Alltag.

Wenn es um die Verwaltung von MySQL-Datenbanken geht, ist phpMyAdmin das Standardtool. Es bietet sehr viele Möglichkeiten — und ist dementsprechend umfangreich (sowohl in Hinsicht der Dateianzahl als auch des Umfanges in mehreren Megabyte). Also kein Tool, um es “mal schnell” zu installieren, um eine Kleinigkeit bsplw. bei einem Blog o. ä. zu regeln.

Adminer verwaltet MySQL-DB (Screenshot aus Demo-DB)

Adminer verwaltet MySQL-DB (Screenshot aus Demo-DB)

Wenn man nicht mit Bataillonen auf Spatzen schießen will, greift man zu Adminer, das sich ebenfalls der Verwaltung von MySQL-Datenbanken verschrieben hat — allerdings mit nur einer PHP-Datei von unter 200 kByte. Die Datei kann einfach in ein beliebiges Verzeichnis kopiert und dann direkt aufgerufen werden.

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Was für ein Zufall: Da steht seit Wochen das Thema Website ? PDF auf meiner Aufgabenliste und nun stoße ich per Zufall auf diese schöne Übersicht: Vom Feed zum PDF-Magazin. Natürlich kann man eine Seite einfach durch einen PDFDrucker schicken, hier geht es aber um das automatische Generieren eines “E-Papers” mit Magazin-Charakter.

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Das Thema steht schon seit einiger Zeit auf meiner “to do”-Liste: Dropbox. Wer Dropbox erst einmal kennen gelernt hat, mag danach ungern darauf verzichten. Im Prinzip verbirgt sich hinter Dropbox “einfach” ein Fileserver (auch NAS wie Network Attached Storage, wie z. B. Western Digital 1TB NAS oder Drobo 4 Bay) — allerdings ist er nicht nur im LAN, sondern via Internet weltweit erreichbar. Und in einer Grundversion ist es “natürlich” kostenlos, also Test ohne Risiko. Doch was was kann man nun konkret damit machen?

Dropbox kann man per Tool oder Browser nutzen.

Dropbox kann man per Tool oder Browser nutzen.

Fileserver
Die naheliegende und einfache Verwendung ist erstmal als externes Speichermedium und Backup für wichtige Dateien. Die 2 Gigabyte des kostenlosen Accounts können zwar nicht gegen die Terabyte-Platte auf dem Schreibtisch anstinken, aber Trumpf ist die weltweite Erreichbarkeit sowie einige Zusatzfunktionen. Außerdem kann man in den kostenpflichtigen Accounts 50 oder 100 GB buchen, was schon etwas mehr hermacht. — Immerhin muß man im Hinterkopf behalten, daß die Daten über eine Datenverbindung wie WLAN, DSL oder UMTS gehen und somit in der Geschwindigkeit noch etwas Geduld erfordern. Bei einer Flatrate eigentlich kein Problem, der Datenabgleich kann ja im Hintergrund nebenher laufen.

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Wenn sich meine Festplatte wohlfühlt, fühle auch ich mich wohl — immerhin befinden sich neben den notwendigen Programmen auch eine Menge wichtiger Daten darauf. Doch gerade in einem Notebook ist eine Festplatte besonderer Belastung ausgesetzt, so daß man gar nicht weiß, ob es ihr gut geht.

CrystalDiskInfo zeigt die SMART-Werte an.

CrystalDiskInfo zeigt die SMART-Werte an.

Macht sich eine Festplatte erst durch “komische Geräusche” bemerkbar (à la IBM “Deathstar“), dann ist es meist schon zu spät. Seit einigen Jahren schon haben Festplatten allerdings eine Selbstdiagnose eingebaut, die bekannteste heißt “S.M.A.R.T.“. Dabei speichert die Festplatte selbst wichtige Betriebsparameter. SMART protokolliert nur, unternimmt selbst keine Aktionen wie Warnungen oder Korrekturen, dies muß von anderen Teilen der Firmware erledigt werden. Um mit diesen Daten etwas anfangen zu können, bedarf es allerdings eines Tools. “Früher” wurden diese mit der Festplatte geliefert, inzwischen muß man sie von der Herstellerseite herunter laden.

Und es gibt auch Universalprogramme wie CrystalDiskInfo. Dieses Tool zeigt sowohl die umfangreichen Parameter an als auch eine klare Zustandsanzeige: Zustand “Gut”, Temperatur “25 °C” — alles in Ordnung. Dabei kann das Tool auch mehrere Festplatten überwachen und eine Statistik ausgeben. Es ist ein Tool aus der Rubrik “kleines Programm, großer Nutzen”. — Kleiner Nachteil in der aktuellen Version 2.7: Meine SSD wird nicht erkannt, aber die 3.0 ist ja schon angekündigt.

Kurzinfo

  • Mit dem Tool CrystalDiskInfo kann man die “Gesundheit” einer Festplatte überprüfen. Neben vielen Detailinformationen gibt es eine Zustandsangabe, die jeder versteht: z. B. “Gut”. — Auf der Homepage gibt es noch andere Tools wie beispielsweise einen Benchmark (Geschwindigkeitstest) oder ein CPU-Utility.
  • Autor: Crystal Dew World | Sprache: deutsch, englisch u. a. | Windows | Lizenz: Freeware / Parts modified BSD | Homepage: http://crystalmark.info/?lang=en

Eigentlich ist ja das digitale Standbild — kurz: Digitalfoto — mein Metier, aber nach durch aus guten Erfahrungen mit der Video-Funktion meiner Canon Powershot experimentiere ich zwischendurch auch mit Bewegtbildern (also Video). Da die Grundausstattung von Windows entweder nicht leistungsfähig genug ist, nach Hause telefoniert oder einfach zuviel Megabyte auf der Platte beansprucht, bin ich auf der Suche nach Alternativen.

Neben dem Player zum simplen Abspielen von Videodateien geht’s hauptsächlich um das Codec-Wirrwarr: Ein bißchen Schneiden und gelegentlich aus den Video-Schnipseln eine DVD brennen, die man in handelsüblichen Geräten abspielen kann. Allerdings sollen die Tools überschaubar und kostenlos bleiben (Opensource, Freeware, “Lite”). — Das ist alles gar nicht so einfach wie gedacht…

Player

  • AVS Media Player ist ein universeller Video- und Audioplayer für MPEG-4 (einschließlich DivX, Xvid usw.), MPEG-1, MPEG-2, AVI, Real Media Video, Quick Time-Dateien, WMV-Dateien (inklusive WMV-HD), H.263, H.264, durch Mobiltelefone unterstützte Videoformate (3GP, 3GP2, MP4).
  • VideoLAN – VLC media player (für Windows und Mac OS) — wer kennt ihn nicht? Kennt die Formate MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, DivX, mp3, ogg sowie DVD, VCD und unterstützt unterschiedliche Streaming Protokolle. Die Website Magnus widmet VLC unter der Überschrift “VLCs verborgene Schätze” einen längeren Beitrag.

Konverter / Authoring

  • Xmedia Recode unterstützt viele Videoformate und bietet einige Bearbeitungsfunktionen; Spezialisierung auf mobile Geräte wie Pocket PC oder Handy.
  • K-Lite Video Conversion Pack faßt die Einzelanwendungen Avidemux, ImgBurn und DVDStyler zusammen und bringt damit Video-Files auf DVD.
  • Free Videos To DVD (Frames… in der Navigation nachsehen): einfache Handhabung, aber nicht so flexibel.
  • Super schreckt mit einem zahlenüberfluteten Eingabeformular ab, ist aber unter dem Strich am vielseitigsten.

NetWorx ist ein interessantes Tool für mobile Computer (mit Windows). Während die Internet-Nutzung zu Hause oder im Büro inzwischen schnell und preiswert ist, muß man unterwegs nach einem WLAN Ausschau halten oder das Handy/UMTS nutzen. Doch mobile Tarife sind trotz Flatrate selten flat — denn nach einem bestimmten Download-Volumen (Traffic) wird praktisch jede Flatrate gedrosselt, meist auf ISDN-Geschwindigkeit. Da lohnt es sich, den Traffic im Auge zu behalten, wenn man noch größere Aktivitäten plant.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Bei meinem UMTS-Prepaid-“Vertrag” sind 10 Gigabyte inklusive, bevor der Hahn etwas zugedreht dreht wird. So ist die Überwachung der “Dial-up Connections” sinnvoll, während die WLAN-Verbindungen im Büro nicht berücksichtigt werden müssen. An Hand der wöchentlichen oder monatlichen Auswertung kann man dann abschätzen, wie gut man mit den 10 Gigabyte auskommt und wieviel Zeit man für den nächsten Download man investieren muß.Statistische Auswertung nach Datenvolumen, wenn es beisplw. Linux als DVD-Image sein soll.

Statistische Auswertung nach Datenvolumen

Neben dem Datenvolumen wird auch die Verbindungsdauer insgesamt erfaßt. Darüber hinaus kann man auch zusätzliche User anlegen (wenn mehrere Nutzer sich einen Rechner teilen) und die Datensätze exportieren. So kann man sein Nutzungsverhalten insgesamt überprüfen.

Zusätzlich gibt es noch Tools wie Traceroute, Ping oder Speed Meter. Das Tool protokolliert nur den eigenen Traffic und ist kein Spionage-Tool für aufgerufene Websites usw.

Kurzinfo

  • Mit NetWorx kann man den Datenverkehr überprüfen und vielseitig auswerten. Darüber hinaus stehen weitere nützliche Netzwerk-Funktionen zur Verfügung (z. B. Ping).
  • Autor: Softperfect | Sprache: englisch | Windows 2000, XP, 2003, Vista (Windows 98/ME können Vorgängerversion nutzen) | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.softperfect.com