SoftHelp

Nützliche Software für den Alltag.

Wenn sich meine Festplatte wohlfühlt, fühle auch ich mich wohl — immerhin befinden sich neben den notwendigen Programmen auch eine Menge wichtiger Daten darauf. Doch gerade in einem Notebook ist eine Festplatte besonderer Belastung ausgesetzt, so daß man gar nicht weiß, ob es ihr gut geht.

CrystalDiskInfo zeigt die SMART-Werte an.

CrystalDiskInfo zeigt die SMART-Werte an.

Macht sich eine Festplatte erst durch “komische Geräusche” bemerkbar (à la IBM “Deathstar“), dann ist es meist schon zu spät. Seit einigen Jahren schon haben Festplatten allerdings eine Selbstdiagnose eingebaut, die bekannteste heißt “S.M.A.R.T.“. Dabei speichert die Festplatte selbst wichtige Betriebsparameter. SMART protokolliert nur, unternimmt selbst keine Aktionen wie Warnungen oder Korrekturen, dies muß von anderen Teilen der Firmware erledigt werden. Um mit diesen Daten etwas anfangen zu können, bedarf es allerdings eines Tools. “Früher” wurden diese mit der Festplatte geliefert, inzwischen muß man sie von der Herstellerseite herunter laden.

Und es gibt auch Universalprogramme wie CrystalDiskInfo. Dieses Tool zeigt sowohl die umfangreichen Parameter an als auch eine klare Zustandsanzeige: Zustand “Gut”, Temperatur “25 °C” — alles in Ordnung. Dabei kann das Tool auch mehrere Festplatten überwachen und eine Statistik ausgeben. Es ist ein Tool aus der Rubrik “kleines Programm, großer Nutzen”. — Kleiner Nachteil in der aktuellen Version 2.7: Meine SSD wird nicht erkannt, aber die 3.0 ist ja schon angekündigt.

Kurzinfo

  • Mit dem Tool CrystalDiskInfo kann man die “Gesundheit” einer Festplatte überprüfen. Neben vielen Detailinformationen gibt es eine Zustandsangabe, die jeder versteht: z. B. “Gut”. — Auf der Homepage gibt es noch andere Tools wie beispielsweise einen Benchmark (Geschwindigkeitstest) oder ein CPU-Utility.
  • Autor: Crystal Dew World | Sprache: deutsch, englisch u. a. | Windows | Lizenz: Freeware / Parts modified BSD | Homepage: http://crystalmark.info/?lang=en

Wer braucht heute noch ein CD-ROM-Laufwerk?

Leute, die ein Netbook kaufen, kaufen es zusammen mit einem “CD ROM Laufwerk USB extern Slim” — meint zumindest Amazon. Doch wer braucht heute noch ein CD-ROM-Laufwerk? Die popeligen 700 Megabyte werden inzwischen locker von jedem Speicherstick überboten, den man mit 1 Gigabyte schon als Werbegeschenk bekommt. Erschwinglich sind aber auch 4, 8 oder 16 Gigabyte mit denen man auch eine DVD in die Tasche steckt. Allein um die Datenmenge zu transportieren sind Flash-basierte Speichermedien wesentlich flexibler.

Langer Rede kurzer Sinn: Speichermedien in Scheibchenform sind überflüssig wie ein Kropf (selbst das elende Bluray). Aber sie können in Ausnahmesituationen virtuell weiterleben.Icon ISOdiskVor allem Linux-Distributionen, Virenscanner- und Reparatur-CDs bzw. DVDs oder Softwaresammlungen werden gern als sog. Image-Dateien zum Download angeboten, damit sie bootfähig sind. Prinzipiell muß man sie dazu tatsächlich auf eine CD/DVD brennen. Will man dagegen nur Daten auslesen, kann man mit Hilfe von einem Programm wie ISOdisk das Image “mounten” und es wie eine richtige CD/DVD in den Windows Explorer einbinden: Es gibt ein Laufwerksicon, man kann es anklicken und alle Dateien kann man wie auf einem normalen Medium öffnen und Programme starten.

Als Image bezeichnet man eine Kopie eines Datenträgers, die neben den Dateien auch die internen Verwaltungsinformationen des Datenträgers enthält wie beispielsweise Sektoren, FAT usw. Es hat nur im übertragenen Sinne etwas mit einem “Digitalfoto” –Image —  zutun.

Die Handhabung ist dabei ganz einfach: ISODisk starten und die Image-Datei über das Dateiauswahlfenster einem freien Laufwerksbuchstaben zuordnen. ISOdisk ist dabei ganz spendabel und kann 20 solcher Dateien als Laufwerke einbinden — Grenzen werden da eher durch mangelnde Buchstaben unter Windows gesetzt.

Spiele-DVD als virtuelles Laufwerk eingebunden.

Spiele-DVD als virtuelles Laufwerk eingebunden.

Read the rest of this entry »

Der Name ist Programm: Der Free Download Manager hilft beim Download sehr großer Dateien. Und dies macht er auf zweierlei Weg. Einerseits werden mehrere “Streams” geöffnet (Download-Kanäle), so daß eine Datei viel schneller herunter geladen werden kann. Andererseits kann der FDM unterbrochene Downloads in vielen Fällen wieder aufnehmen. — Fast unerläßlich, wenn man ein großes Update wie das Windows Vista SP2 via Dial-Up-Verbindung herunter lädt, wo das Modem zwischendurch einfach Mal auflegt oder die Funkverbindung abreißt.

Nützlich bei großen Dateien: Free Download Manager.

Nützlich bei großen Dateien: Free Download Manager.

Die Handhabung ist dabei ganz einfach: Einmal installiert klinkt es sich in angestoßene Downloads ein. Alternativ kann man Download-Links auch auf ein spezielles Desktop-Icon ziehen oder gleich im FDM in eine Liste eingeben. Sogar Torrents können bearbeitet werden. Darüber hinaus können für bestimmte Dateien auch automatisch Spiegel-Server gesucht werden.

In der übersichtlichen Oberfläche kann man Downloads auch organisieren: Software, Videos, Musik und andere Dateien. Wenn man das Programm häufiger verwendet, lohnt sich der Aufbau einer entsprechenden Ordner-Struktur in der man dann alles wieder findet. In einem Protokoll- oder Vorschau-Fenster werden alle Aktivitäten angezeigt, Videos können zum Teil während des Downloads bereits angesehen werden (dann kann man Schrott auch gleich abbrechen).

Tipp: Wenn man ein eingebettes PDF-Dokument anzeigen lassen möchte, erscheint manchmal vorher der Download-Dialog von FDM — dann einfach “abbrechen” klicken, dann kommt die Browser-Nachfrage, ob man einen Download möchte oder direkt mit der verknüpften Applikation anzeigen möchte (z. B. Foxit-PDF-Reader).

Kurzinfo

  • Der Free Download Manager ist ein nützliches Tool bei sehr großen Downloads und hilft außerdem Dateien zu organisieren.
  • Autor: FDM | Sprache: deutsch, englisch | Windows | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.freedownloadmanager.org/blog/

NetWorx ist ein interessantes Tool für mobile Computer (mit Windows). Während die Internet-Nutzung zu Hause oder im Büro inzwischen schnell und preiswert ist, muß man unterwegs nach einem WLAN Ausschau halten oder das Handy/UMTS nutzen. Doch mobile Tarife sind trotz Flatrate selten flat — denn nach einem bestimmten Download-Volumen (Traffic) wird praktisch jede Flatrate gedrosselt, meist auf ISDN-Geschwindigkeit. Da lohnt es sich, den Traffic im Auge zu behalten, wenn man noch größere Aktivitäten plant.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Bei meinem UMTS-Prepaid-“Vertrag” sind 10 Gigabyte inklusive, bevor der Hahn etwas zugedreht dreht wird. So ist die Überwachung der “Dial-up Connections” sinnvoll, während die WLAN-Verbindungen im Büro nicht berücksichtigt werden müssen. An Hand der wöchentlichen oder monatlichen Auswertung kann man dann abschätzen, wie gut man mit den 10 Gigabyte auskommt und wieviel Zeit man für den nächsten Download man investieren muß.Statistische Auswertung nach Datenvolumen, wenn es beisplw. Linux als DVD-Image sein soll.

Statistische Auswertung nach Datenvolumen

Neben dem Datenvolumen wird auch die Verbindungsdauer insgesamt erfaßt. Darüber hinaus kann man auch zusätzliche User anlegen (wenn mehrere Nutzer sich einen Rechner teilen) und die Datensätze exportieren. So kann man sein Nutzungsverhalten insgesamt überprüfen.

Zusätzlich gibt es noch Tools wie Traceroute, Ping oder Speed Meter. Das Tool protokolliert nur den eigenen Traffic und ist kein Spionage-Tool für aufgerufene Websites usw.

Kurzinfo

  • Mit NetWorx kann man den Datenverkehr überprüfen und vielseitig auswerten. Darüber hinaus stehen weitere nützliche Netzwerk-Funktionen zur Verfügung (z. B. Ping).
  • Autor: Softperfect | Sprache: englisch | Windows 2000, XP, 2003, Vista (Windows 98/ME können Vorgängerversion nutzen) | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.softperfect.com

DeskDrive blendet Wechselmedien automatisch als Icon ein.Es sind manchmal die Kleinigkeiten, die begeistern können. Dazu gehört beispielsweise das Tool DeskDrive.

DeskDrive blendet Wechselmedien automatisch als Icon ein.

Das Problem: Wechselmedien wie USB-Drives, DVDs oder mobile Festplatten melden sich beim Anschließen gleich mit einem umfangreichen Dialogfenster — oder verstecken sich in der Laufwerksliste, die man erst extra aufrufen muß.

Mit DeskDrive wird auf Wunsch nur ein Laufwerksicon direkt auf dem Desktop eingeblendet — das aber auch automatisch wieder verschwindet, wenn man das Gerät von der USB-Schnittstelle wieder abzieht. So muß man auch nicht darüber rätseln welcher Buchstabe zu welchem Laufwerk gehört, wenn mehrere angeschlossen werden. Darüber hinaus kann man noch steuern, ob die Position festgelegt oder automatisch der Windows Explorer geöffnet werden soll. Durch das Tool wird die Verwendung mobiler Medien erheblich übersichtlicher.

Kurzinfo

  • DeskDrive vereinfacht die Verwaltung von Wechselmedien, in dem Laufwerksicons auf dem Desktop eingeblendet und ggf. automatisch geöffnet werden.
  • Autor: Blue Onion Software | Sprache: englisch, deutsch u. a. | Windows XP/Vista (.Net Framework 2.0) | Lizenz: Donation | Homepage: www.blueonionsoftware.com

WinRoll-OptionenKlein aber fein heißt das Rezept für WinRoll: Wenn die Übersicht bei vielen angezeigten Fenstern so langsam verloren geht, kann man mit einem Klick auf die Fensterleiste (title bar) minimieren — standardmäßig mit der rechten Maustaste.

WinRoll-Optionen

Über ein Icon in der Task-Leiste kann man weitere Optionen aufrufen: Icon oder Menü, Transparenz, Maustaste oder Startoptionen. — Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, vermißt man es, wenn es unter neueren Windows-Versionen leider nicht mehr läuft.

WinRoll verhilft zum Überblick (Bild: Palmer)

WinRoll verhilft zum Überblick (Bild: Palmer)

  • WinRoll ist ein kleines Tool für Windows 2000/XP mit man Fenster auf die Fensterleiste zuklappen kann und so einen übersichtlicheren Bildschirm erhält. Obwohl schon etwas älter, ist es unter XP eine nützliche Ergänzung.
  • Autor: Wil Palma | Sprache: englisch | Windows XP | Lizenz: Freeware / Opensource | Homepage: http://www.palma.com.au

Da ist doch neulich ein Bekannter von Linux ausgerechnet zu einem Mac gewechselt — allerdings mit der interessanten Begründung, daß darunter ja sowieso ein Unix/Linux werkeln würde und wedelt mir mit “Mac OS X Leopard und UNIX Mac OS X 10.5 Leopard professionell nutzen” vor der Nase rum (siehe auch “Willkommen am Mac: Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“). Schon die Website gibt sich Mac-likeNa ja, seit dem WfW-Plus-Paket bastelt man auch an einem “schönen” Windows-Desktop herum… Bei Neuerdings bin ich im Beitrag “Der Tiger im Fenster” auf das All-inklusive-Paket “FlyakiteOSX” für Windows XP gestoßen.

Schon die Website gibt sich Mac-like.

Mit Flyakite kann man Windows XP das “look & feel” von Mac OS verpassen. Leider ist der letzte Stand der Software der 30. Dezember 2007 — aber Windows XP ist ja auch nicht unbedingt jünger. Bei FlyakiteOSX handelt es sich nicht um ein Programm, sondern vielmehr um eine Programmsammlung und eine Menge kosmetischer Anpassungen, die man möglicherweise schon von anderer Seite her kennt (beispielsweise WinRoll oder Y’z Shadow ).

Nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch ein Teil der Funktionen täuscht eine Mac-Oberfläche vor. Allerdings: Es ist keine Mac-Emulation, es bleibt ein Windows XP. Wenn man mit mehreren Betriebssystemen arbeiten möchte, kann man mit Projekten wie “Mini vMac” experimentieren oder virtuelle Maschinen installieren, wobei VMware oder Virtual Box empfehlenswert sind.

So sieht Windows XP nach der Installation von Flyakite OSX aus.

So sieht Windows XP nach der Installation von Flyakite OSX aus.

Wenn man mit den Downloadlinks nicht weiter kommt, sollte man nach dem Download-Archiv “FlyakiteOSX v3.5.exe” suchen (ca. 33 Megabyte).

Bei Kevins Blog findet man weitere Informationen bzw. andere “Transformationspakete”, beispielsweise um Linux, OSX, XP zu Vista zu machen (z. B. “Vista OS X – Mac-Design-Paket für Windows Vista“, ca. 55 Megabyte).

Crap CleanerDatenschutz bedeutet, daß man auch seine Daten schützen sollte. Diese sind inzwischen ein wertvolles und gefragtes Gut — sei es zum Mißbrauch (z. B. Phishing), fürs Werbebombardement oder zum Ausspähen persönlicher Ansichten. So sollte man gerade an mehr oder weniger öffentlichen Computern — auch am Arbeitsplatz — auf Surfspuren u. ä. achten. Im Beitrag “Datensammlung kann Ärger bedeuten” hatte ich mich des Themas bereits einmal angenommen und das Programm ClearProg vorgestellt.

Aus Bequemlichkeitsgründen werden viele Daten automatisch — und oft sogar vom Nutzer unbemerkt — gespeichert: So speichert beispielsweise die History unter Windows die zuletzt benutzten Dokumente und Bilder, im Browser die besuchten Webseiten — u. U. über Wochen hinweg. Darüber hinaus sammelt sich auch Datenmüll von Programmabstürzen und deinstallierter Software an. Alle diese Probleme kann man durchaus mit “Bordmitteln” lösen. — Einfacher und übersichtlicher geht es mit einem Programm wie Crap Cleaner, das neben den installierten Browsern auch Funktionen von Windows sowie einiger Zusatzprogramme kritisch unter die Lupe nimmt. Bei der automatischen Analyse sind dabei fast 10 Megabyte an protokollierten Daten zusammen gekommen. Daten, die Platz vergeuden, aber Dritten auch Auskunft über das Privatleben geben können. — Ob da der Spruch “Wer nichts zu verbergen hat…” greift?

Der Crap Cleaner bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Der “Crap Cleaner” bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Während das Löschen von Cache-Speichern, History oder Cookies eher unkritisch ist, sollte beim Aufräumen von Registry und DLLs etwas vorsichtiger sein. Unbedachte Änderungen können mehr schaden als nützen, wenn dann doch ein Programm scheinbar überflüssige Dateien sucht. Sinnvoll auch die Tools zum Deinstallieren von Programmen oder dem unerwünschten Autostart (siehe auch “(Un)heimliches Update“). Über die Optionen kann man das Programm eigenen Erfordernissen anpassen.

Kurzinfo

  • Crap Cleaner — oder kurz: CCleaner — beseitigt schnell und einfach Surfspuren und hilft so, die Privatssphäre zu schützen.
  • Autor: Nicolas Tim Ginzel | Sprache: deutsch u. a. | Windows | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.ccleaner.de/

Das Jahr neigt sich dem Ende und viele Leute warten schon ungeduldig auf die Jahreskalender, die nun oft der Tageszeitung beiliegen. Aber es geht auch einfacher: Die Website AnnyStudio bietet kostenlose Jahreskalender zum Selbstdrucken an.

Jahreskalender für 2009 selbst drucken.

Jahreskalender von 1900 bis 2099 selbst drucken.

Wie auch schon bei seinem Programm Anry Color Picker gehört es zum Ehrgeiz des Autors möglichst viele Sprachanpassungen anzubieten, so daß die Bedienung zwar z. T. auf Englisch ist, dafür Wochentage und Monatsnamen in vielen Sprachen verfügbar sind. Beim Drucken ist man natürlich nicht auf das aktuelle bzw. folgende Jahr beschränkt. Der Autor gibt an, daß der Kalender für die Jahre 1900 bis 2099 funktioniert.

Kurzinfo

  • Mit dem Online-Tool “Free printable multilingual Calendars for 1900—2099” kann man sich schnell und einfach Jahreskalender drucken. Dabei wird der große Zeitraum von 1900 bis 2099 berücksichtigt.
  • Autor: AnnyStudio | Sprache: Englisch [Deutsch] | Lizenz: Free | Homepage: http://www.annystudio.com/calendars/calendars.htm

Ein altes Problem und doch immer wieder neu aufgekocht, ist das Drucken von Verzeichnissen aus dem Dateisystem. Für die Übertragung einer Artikelsammlung in eine Website gibt es eine prima sortierte DVD, die für jedes Thema einen Unterordner enthält. Man könnte diese Liste einfach nur abarbeiten. Leider geht sie über mehrere Bildschirmseiten und eine Checkliste zum abhaken würde die Arbeit erleichtern… Was beim alten DOS und ähnlichen Kommandozeilen-orientierten Betriebssystemen mit einer recht kurzen Eingabe schnell erledigt ist, benötigt bei Windows & Co. ein Zusatzprogramm.

Um beispielsweise einfach das Verzeichnis eines USB-Drives oder einer Festplatte zu drucken, gibt es unter Windows & Co. mit Bordmitteln keine andere Möglichkeit als einen Screenshot zu machen — bei mehreren Bildschirmseiten auch keine so elegante Lösung… Schön wäre es also, wenn man das Inhaltsverzeichnis in einer Datei hätte, um es in Word oder Excel weiterbearbeiten zu können. Mit einer Befehlszeile geht das so:

dir > datei.txt

Unter Windows braucht man dazu ein Programm (wenn man sich nicht mit einem DOS-Fenster unter “Ausführen…” herumschlagen möchte). Eine leistungsfähige, kostenlose, aber nicht zu komplizierte Lösung kommt sogar aus deutschen Landen und nennt sich DirPrinting. Zwar ist das Programm selbst in Englisch, aber vorab kann man sich ja auch auf der deutschsprachigen Website informieren. Darüber hinaus ist die Bedienung leicht und praktisch selbsterklärend.

Mit DirPrinting kann man das Inhaltsverzeichnis einer Festplatte drucken.

DirPrinting bietet viele Möglichkeiten und ist trotzdem leicht zu bedienen.

DirPrinting überzeugt aus folgenden Gründen:

  • übersichtliche Oberfläche und einfache Bedienung
  • Verzeichnisse können auch nur auf Ordner beschränkt angezeigt werden, dabei können Unterverzeichnisse berücksichtigt oder ausgeblendet werden
  • man kann aus der erzeugten Liste mit der Maus Teilbereiche kopieren

Kurzinfo

  • Mit DirPrinting kann man Übersichten von Dateien oder Ordnern ausdrucken. Diese Listen kann man weiterbearbeiten oder als Checkliste bei Projekten verwenden.
  • Autor: MajuSoft | Sprache: Englisch [Deutsch] | Lizenz: Donateware | Homepage: http://www.majusoft.de/DirPrinting/