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Nützliche Software für den Alltag.

Gerade installiere ich den Firefox-Browser komplett neu und überlege, welches meine liebsten Plugins sind — was verwende ich häufig, was nützt wirklich, was muß unbedingt installiert werden? Auf den Kern gebracht sind es 7 Erweiterungen, die hauptsächlich mit meiner Recherche im Internet und der Dokumentation von Berichten zusammen hängen. Die Auswahl bezieht sich auf Firefox 3.x für Windows.

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Man findet ja immer wieder ein paar schöne Tools für alles mögliche. Ein gesuchtes Fundstück ist eine Mit Free Style Tab werden Tabs hierarchisch angeordnet.Firefox-Erweiterung zur Verwaltung der sog. Tabs (Karteireiter für gleichzeitig aufgerufene Webseiten): Free Style Tab.

Mit Free Style Tab werden Tabs hierarchisch angeordnet.

Dieses Plugin hat mehrere Vorteile: Zunächst verlegt es die Tabs von oben an die Seite, wodurch die Texte besser lesbar sind und insg. auch mehr untergebracht werden können.

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Als ich Mitte der 1990er erstmals mit dem Internet zutun habe, freut man sich wenn die Verbindung klappt. Heute ist dies selbstverständlich — und genau wie im “richtigen Leben” muß man sich mit alltäglichen Problemen herumschlagen: Skimming, Phishing, Betrug können den Spaß am Surfen verderben.

Beispiel: Die Suche nach einem Download des Tools “HDD Health” zeigt schon in den Google-Suchergebnissen zwei erste Vorsichtsmaßnahmen: Farbige Kuller signalisieren nach Art einer Ampel “sichere” und “unsichere” Websites für den Download. Damit warnt das Plugin “Web of Trust” (WOT) vor möglicherweise gefährlichen Webseiten. Die Einschätzung beruht dabei in der Hauptsache auf Kunden-Feedback, das man unter “Bewertungen” nachlesen kann.

World of Trust

Die Tools sind sich nicht immer einig, welche Website wirklich gefährlich ist, zu unterschiedlich sind die Tricks.

Hat man den Viren-Scanner von AVG installiert, findet man zusätzliche grüne Sternchen oder rote Warnsymbole. Diese kommen durch einen Virenscan zustande. Auch Google verwendet einen ähnlichen Effekt wie WOT, wenn beim Anklicken eines Links dahinter eine gefährliche Seite vermutet wird.

Auch der AVG-Virenscanner warnt bereits innerhalb der Suchergebnisse. WOT warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Website.

Der AVG-Virenscanner warnt bereits innerhalb der Suchergebnisse, WOT warnt ebenfalls vor einer möglicherweise gefährlichen Website.

Leider gibt es keine 100prozentige Sicherheit, sowohl positiv wie negativ: Auf Grund der vielfältigen Art des Betruges im Internets können nicht alle gefährlichen Seiten sicher identifiziert werden (von technischen Tricks bis zu falschen Versprechungen). Andererseits kann gerade über User-Feedback eine Seite auch zu Unrecht in Verdacht geraten. — Es gilt, was uns schon unsere Eltern lange vor den Internet-Zeiten gesagt haben: Nicht alles glauben, keine Geschenke von Fremden annehmen, nicht mit Unbekannten mitgehen!

Kurzinfo

  • Das Plugin “Web of Trust” macht auf mögliche Gefahren im Internet aufmerksam, in dem es Suchergebnisse markiert und bereits aufgerufene Seiten mit einem Warnhinweis versieht. Auf der Homepage findet man weitere Informationen.
  • Autor: WOT | Sprache: englisch [deutsch] | Firefox, Internet Explorer | Lizenz: free download | Homepage: http://www.mywot.com/de

Logo von No Script

Das Logo von “No Script” wirkt schon ziemlich entschlossen — mit mir ist nicht zu spaßen. Nach der Installation des Plugins findet man auf fast jeder neu aufgerufenen Seite einen Hinweis Viele eingebette Elemente werden erstmal blockiert.Skripte sind momentan verboten“. Über die Schaltfläche “Einstellungen” kann man dann eine ausführliche Liste der Aktivitäten aufrufen.

Dabei erfährt nicht nur von Skripten, die oft mit den Grundfunktionen der Website zusammen hängen, sondern auch von vielen externen Diensten. Dies sind meist Zähler zur Besucherstatistik oder für Werbeklicks. — Und damit wird die Sache kompliziert. Nicht immer ist klar, was dort eigentlich genau blockiert wird: Harmlos, lästig oder tatsächlich gefährlich?No Script informiert ausführlich in einer Liste über Aktivitäten

Seriöse Seiten von bekannten Unternehmen kann man beispielsweise erstmal mit ihrer Hauptdomain “erlauben”. Ist man unsicher, gibt es die Funktion “temporär erlauben”. Will man es genau wissen, muß man nach der Bedeutung der eingebetteten Dienste “googeln” — die Namen bzw. Domainen werden ja angegeben.

No Script bietet eine Menge Informationen

“Lustig” wird die Sache , wenn man noch andere Schutztools laufen hat, z. B. “Adblock Plus“, was dann trotz Freigaben in No Script möglicherweise bestimmte Teile weiterhin blockiert. — Wenn man ein Tool wie No Script verwendet, um die eigene Sicherheit beim Surfen zu verbessern, kommt man nicht umhin, sich mit bestimmten Techniken auseinander zu setzen. Gerade Anfänger könnten damit überfordert werden und sollte Tools wie Adblock Plus ausprobieren, das solche Informationen als Filterlisten in einem “Abonnement” nachlädt.

Kurzinfo

  • Das Firefox-Plugin stoppt im Hintergrund ausgeführte Skripte und verhindert so heimliche Aktivitäten. Über gezielte Ausnahmen können erwünschte Skripte frei gegeben werden.
  • Autor: Inform Action | Sprache: englisch | Firefox | Lizenz: GPL | Homepage: www.informaction.com

Mit dem Firefox-Plugin “Google Preview” wird von jeder Website einer Trefferliste bei Google oder Yahoo eine Übersicht angezeigt (Screenshot). So werden Suchergebnisse übersichtlicher und bis zu einem gewissen Grad kann man daraus auch schon die Wertigkeit einer Seite abschätzen. Darüber hinaus wird der — überschätzte — Pagerank der gefundenen Site schon im Suchergebnis angezeigt.

Vorschau der Website in Google- und Yahoo-Suchergebnissen.

Mit dem Firefox-Plugin wird von jeder Website eine Übersicht angezeigt.

Kurzinfo

  • Suchergebnisse in Google und Yahoo werden übersichtlicher, weil zu jedem Treffer ein kleiner Screenshot der Website angezeigt wird.
  • Autor: Edward Ackroyd | Sprache: englisch | Firefox | Lizenz: Spende (Donationware) | Homepage: http://ackroyd.de/googlepreview/

Immer wieder gibt es das Bedürfnis, ein Video aus dem Internet lokal speichern zu wollen. Sei es, daß man es jmd. ohne Internet zeigen möchte oder daß man das baldige Verschwinden befürchtet. Leider ist der direkte Download gerade bei den großen Videoportalen wie beispielsweise Youtube nicht erwünscht — doch einen echten “Kopierschutz” für im Internet veröffentlichte Inhalte gibt es bekanntermaßen nicht…

Die Beiträge “Google-Video oder Youtube selbst speichern” und “Videos von YouTube runterladen” stellen bereits einige Programme zur lokalen oder Online-Nutzung vor (zum Teil mit eingebauter Formatumwandlung). Doch für die Fans vom Browser Firefox geht es noch ein Stückchen bequemer: Video DownloadHelper kann direkt vom Browser aus verwendet werden. Es ist unglaublich, wie lang die Liste der unterstützten Videosites ist (obwohl dies sicher auch daran liegt, daß sie alle ähnliche Techniken verwenden). Darüber hinaus lassen sich noch eine Menge anderer eingebetteter Dateien herunter laden (z. B. Bilder oder Musik).

Das Plugin bettet sich mit einem Icon sowie einem Menüeintrag in Firefox ein. So kann es alles bieten — einerseits die 1-Klick-Bedienung, anderseits alle möglichen Konfigurationsmöglichkeiten.

Kurzinfo

  • Mit dem Firefox-Plugin Video DownloadHelper kann man direkt aus dem Browser heraus Videos von vielen bekannten Video-Portalen downloaden und lokal speichern.
  • Autor: mig | Sprache: englisch, deutsch u. a. | Firefox | Lizenz: – | Homepage: http://www.downloadhelper.net/

Zuerst setze ich das Plugin Flagfox nur nach dem Motto “nice to have” ein, weil es mich interessiert, wo in der Welt die Server für bestimmte Webseiten stehen: Firefox-Plugin Flagfox zeigt wo der Server steht.In älteren Browsern unten in der Statuszeile, beim Firefox 3 hinter der URL, erscheint dann eine kleine Flagge.

Firefox-Plugin “Flagfox” zeigt wo der Server steht.

Inzwischen zeichnet sich aber eine nützliche Nebenfunktion ab, die sich durch ein Popup-Fenster bestätigt: Flagfox hat festgestellt das sich dieser Webserver in Vereinigte Staaten von Amerika befindet, obwohl die Adresse auf “.de” (Deutschland) endet. [Rechtschreibung des Originals übernommen] Das kann — muß aber nicht — ein Hinweis auf Phishing sein.

Flagfox warnt vor Unstimmigkeiten.

Flagfox warnt auch vor Unstimmigkeiten.

Bei international tätigen Unternehmen kann dies durch Lastverteilung oder ausgelagerte Tochterunternehmen plausibel sein. Handelt es sich aber um ein lokal ausgerichtetes Unternehmen — insbesondere bei Banken — sollte man genauer hinschauen. Übeltäter ist dann aber nicht das augenscheinlich besuchte Unternehmen, sondern ein Betrüger, der sich als solches ausgibt. Man sollte Webseiten auf denen man sensible Daten eingibt, immer anhand der URL nochmals überprüfen, vor allem wenn die Adresse schon am rechten Bildrand verschwindet — da könnte dann eine Art Umleitung angehängt sein.

Kurzinfo

  • Das Plugin Flagfox für Firefox blendet für den Standort des Servers eine kleine Flagge ein. Wenn dann die TLD (Länderkennung im Domain-Namen) abweicht, sollte man genauer hingucken.
  • Autor: Dave G. | Sprache: Englisch (Deutsch) | Firefox | Lizenz: – | Homepage: http://flagfox.servehttp.com/

Eigentlich ” darf man die Daten eines Benutzerkontos nirgends aufschreiben, erst recht nicht das Paßwort. Andererseits wird heutzutage alles mögliche im Internet mit einer Zugangskennung versehen, so daß man Gedächtniskünstler sein müßte, um sich alles merken zu können und dabei auch noch die Regeln schwer zu knackender Paßworte zu beachten… Da sind die Automatikfunktionen des Browsers zur Speicherung oder Ergänzung von Zugangsdaten ein wahrer Segen. Allerdings verliert man irgendwann den Überblick und wenn man jahrelang mit einem Rechner arbeitet und dann auf einen anderen Rechner wechseln möchte: Man fängt wieder von vorne an — wenn man sich dann noch an alle Daten erinnert. Hundert und mehr Accounts sind bei einem Poweruser ja leider keine Seltenheit.

Das Tool Password Exporter will Abhilfe schaffen: Es exportiert (und importiert) Paßwörter und abgelehnte Websites. Durch die XML- bzw. CSV-Struktur des Exports, kann man die Liste generell als Backup oder eventuell auch zum Transfer auf ein anderes Programm oder eine spezielle Paßwortdatenbank verwenden. Nach der Installation ist das Plugin über Extras | Einstellungen... | Sicherheit | Import/Export Passwörter bzw. Options/Preferences | Security pane | Import/Export erreichbar. Über die Schaltfläche Gespeicherte Passwörter... kann man sich die Liste direkt ansehen, um beispielsweise einzelne Daten nachzusehen oder zu löschen.

Mit einem Plugin kann man gespeicherte Paßwörter exportieren.

Mit einem Plugin kann man gespeicherte Paßwörter exportieren.

Ist dieses Tool dauerhaft installiert, haben natürliche auch Spione ein leichteres Spiel und könnten sich — bei einem unbeaufsichtigtem Rechner — eine Kopie der Daten ziehen. Im Privatbereich sollte dies allerdings nicht ganz so leicht möglich sein, im (Großraum-) Büro ist dagegen Vorsicht geboten. Es besteht die Möglichkeit, dieses Plugin durch ein “Master-Passwort” zu sichern (über eine Infobalken wird die “Sicherheitsqualität” angezeigt).

Kurzinfo

  • Mit dem Password Exporter kann man Account-Daten exportieren und sich so die Daten auf einen anderen Rechner übertragen oder auch ein Backup der Zugangsdaten anlegen.
  • Autor: Justin Scott | Sprache: Englisch [Deutsch] | Lizenz: Mozilla Public License 1.1 | Homepage: http://passwordexporter.fligtar.com/