SoftHelp

Nützliche Software für den Alltag.

Das schöne am Social Web ist, daß es entgegen anderslautender Behauptungen von Uninformierten viele Verbindungen zur “offline”-Welt gibt. Schöne Beispiele sind die Webmontage (z. B. in Hannover), das Convention Camp oder die Foto-Community. Doch wie organisiert man ein kleines User-Treffen (“Stammtische”), ohne strenges Reglement?

Mit Twtvite einen Event planen

Tweetup für ein Event

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Ich weiß nicht, ob es URL-Verkürzer “schon immer” gibt, aber mit Twitter werden sie immer populärer, weil man manche “suchmaschinenfreundliche” URL gar nicht in einer 140-Zeichen-Nachricht unterbringen könnte (lt. Blorge mit TinyURL seit 2001/2002). So bietet die “Twitter-GUI” Socialwhale auf Wunsch die Funktion “shorten all urls” und auch das bekannte “Twitter Tools“-Plugin für WordPress versichert sich der Dienste von unfake.it via API. Mit Tickntalk werden interessante Lesezeichen ebenfalls nicht nur verwaltet, sondern gleich gekürzt — weil man seine Bookmarks auch twittern kann…

URLs kürzen und verwalten mit redir.ec

URLs kürzen und verwalten mit redir.ec

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Liftmagic weiß was Frauen wünschen: Instant-Schönheits-OP direkt vor dem Spiegel. — Das klappt leider noch nicht, aber als Nachbehandlung in der Bild(nach)bearbeitung ist schon einiges möglich:

LiftMagic is a cosmetic surgery and anti-aging makeover tool that can show the effects of dermal fillers (such as Restylane and Juvederm), Botox, and a variety of other plastic surgery effects including facelifts, creams, wrinkle reduction, nose job, rhinoplasty, and more! — lautet die Selbstdiagnose der Online-Software.

Schönheitsbehandlung mit Liftmagic (Quelle: a. a. O.)

Schönheitsbehandlung mit Liftmagic (Quelle: a. a. O.)

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Wenn man herausfinden möchte, wie gut eine Website besucht ist, braucht man ein Statistiktool. Von Haus aus bietet praktisch jeder Webhoster eine rudimentäre Auswertung der Server-Logs. Statistische Auswertung mit dem WP-Plugin Wassup.Doch es geht ein bißchen komfortabler.

Statistische Auswertung mit dem WP-Plugin Wassup.

Dabei kann man wählen zwischen universellen Ansätzen, die mit praktisch jeder Website funktionieren oder speziellen Plugins für das jeweilige CMS wie beispielsweise WordPress.

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Irgendwann ist Texterkennung (engl. OCR) ein Hightechthema. Inzwischen liegen entsprechende Programme fast jedem Scanner ohne Aufpreis bei. Obwohl ich einen leistungsfähigen Scanner habe, habe ich solche Software nicht installiert, weil ich sie einfach zu selten benötige. Doch gerade bittet mich mein Vater einen alten Artikel fürs Archiv zu scannen und ärgert sich, daß er den Text wohl noch abtippen müsse.

Einer geübten Schreibkraft ringen 60 Zeilen Texterfassung nur ein müdes Lächeln ab, aber Texte abschreiben können nur einige Journalisten. — Wie dem auch sei, da gibt’s bestimmt auch was im Internet. Nach Google und zwei Blogempfehlungen stoße ich auf die Website “Free OCR“.

Es handelt sich um eine Online-Texterkennung. Dabei wird ein gescannter Text als “Bilddatei” hochgeladen und in Text verwandelt. Auf dieser Website werden PDF, JPG, GIF, TIFF und BMP als Input akzeptiert (max. 2 Megabyte), das Ergebnis wird in einem Textfeld auf der Seite ausgegeben und muß dann via Texterkennung onlineKlemmbrett (auch Zwischenablage oder Clipboard) in eine Textverarbeitung kopiert werden.

Texterkennung online.

Obwohl es sicher noch eine Menge anderer Anbieter gibt, probiere ich “Free OCR” aus, weil es eine Spracheinstellung zuläßt. Dies ist nötig, um deutsche Sonderzeichen erkennen zu können: damit also beispielsweise die Pünktchen auf dem “ü” nicht als “Fliegenschiß” ignoriert werden. — Andere Texterkennungen nutzen die Sprachinformation außerdem zum Abgleich mit einem entsprechenden Wörterbuch, was manchmal die Trefferquote erhöht, bei Übereifer aber auch zu unsinnigen Resultaten führt.

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NetWorx ist ein interessantes Tool für mobile Computer (mit Windows). Während die Internet-Nutzung zu Hause oder im Büro inzwischen schnell und preiswert ist, muß man unterwegs nach einem WLAN Ausschau halten oder das Handy/UMTS nutzen. Doch mobile Tarife sind trotz Flatrate selten flat — denn nach einem bestimmten Download-Volumen (Traffic) wird praktisch jede Flatrate gedrosselt, meist auf ISDN-Geschwindigkeit. Da lohnt es sich, den Traffic im Auge zu behalten, wenn man noch größere Aktivitäten plant.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Mit NetWorx kann man den Datenverkehr im Auge behalten.

Bei meinem UMTS-Prepaid-“Vertrag” sind 10 Gigabyte inklusive, bevor der Hahn etwas zugedreht dreht wird. So ist die Überwachung der “Dial-up Connections” sinnvoll, während die WLAN-Verbindungen im Büro nicht berücksichtigt werden müssen. An Hand der wöchentlichen oder monatlichen Auswertung kann man dann abschätzen, wie gut man mit den 10 Gigabyte auskommt und wieviel Zeit man für den nächsten Download man investieren muß.Statistische Auswertung nach Datenvolumen, wenn es beisplw. Linux als DVD-Image sein soll.

Statistische Auswertung nach Datenvolumen

Neben dem Datenvolumen wird auch die Verbindungsdauer insgesamt erfaßt. Darüber hinaus kann man auch zusätzliche User anlegen (wenn mehrere Nutzer sich einen Rechner teilen) und die Datensätze exportieren. So kann man sein Nutzungsverhalten insgesamt überprüfen.

Zusätzlich gibt es noch Tools wie Traceroute, Ping oder Speed Meter. Das Tool protokolliert nur den eigenen Traffic und ist kein Spionage-Tool für aufgerufene Websites usw.

Kurzinfo

  • Mit NetWorx kann man den Datenverkehr überprüfen und vielseitig auswerten. Darüber hinaus stehen weitere nützliche Netzwerk-Funktionen zur Verfügung (z. B. Ping).
  • Autor: Softperfect | Sprache: englisch | Windows 2000, XP, 2003, Vista (Windows 98/ME können Vorgängerversion nutzen) | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.softperfect.com

Der Erfolg von Twitter läßt sich vermutlich auch darauf zurück führen, daß via API auch andere Anbieter Software entwickeln können. “TweetDeck” ist ein Twitter-Client auf Adobe-Air-Basis für Windows und Mac mit der man umfangreiche Aktivitäten im Auge behalten kann: eine Spalte “Tweets”, eine Spalte “Replies” und eine Spalte für “Direct Messages”. Das Layout kann darüber hinaus angepaßt werden.

Mit TweetDeck behält man beim Twittern den Überblick.

Mit TweetDeck behält man beim Twittern den Überblick.

Obwohl mit Version 0.20 beta noch eine frühe Version läuft, ist es schon ganz passabel. Schade ist nur, daß man beim Einsatz mehrerer Tools schnell an das Poll-Limit von Twitter stößt (und Twitter manchen Tweet verschluckt…).

Kurzinfo

  • Mit TweetDeck kann man viele Funktionen von Twitter nebeneinander nutzen. Dank Adobe Air ist es für Windows und Mac verfügbar.
  • Autor: Iain Dodsworth | Sprache: englisch | Windows, MacOS | Lizenz: public beta | Homepage: http://www.tweetdeck.com/beta/

Das Jahr neigt sich dem Ende und viele Leute warten schon ungeduldig auf die Jahreskalender, die nun oft der Tageszeitung beiliegen. Aber es geht auch einfacher: Die Website AnnyStudio bietet kostenlose Jahreskalender zum Selbstdrucken an.

Jahreskalender für 2009 selbst drucken.

Jahreskalender von 1900 bis 2099 selbst drucken.

Wie auch schon bei seinem Programm Anry Color Picker gehört es zum Ehrgeiz des Autors möglichst viele Sprachanpassungen anzubieten, so daß die Bedienung zwar z. T. auf Englisch ist, dafür Wochentage und Monatsnamen in vielen Sprachen verfügbar sind. Beim Drucken ist man natürlich nicht auf das aktuelle bzw. folgende Jahr beschränkt. Der Autor gibt an, daß der Kalender für die Jahre 1900 bis 2099 funktioniert.

Kurzinfo

  • Mit dem Online-Tool “Free printable multilingual Calendars for 1900—2099” kann man sich schnell und einfach Jahreskalender drucken. Dabei wird der große Zeitraum von 1900 bis 2099 berücksichtigt.
  • Autor: AnnyStudio | Sprache: Englisch [Deutsch] | Lizenz: Free | Homepage: http://www.annystudio.com/calendars/calendars.htm

Zu den Feinheiten eines Webauftritts gehört auch das Favoriten-Icon, das meist links neben der Webadresse erscheint. Bei vielen Browsern wird es auch in den Tabs sowie den Lesezeichen angezeigt. Es hat also einen hohen Wiedererkennungswert für eine Website. Fast schon schlimmer als kein “Favicon” — so der Fachbegriff aus “favourite” und “icon“– ist das falsche zu verwenden. So erscheint bei vielen Websites an dieser Stelle das Logo einer CMS-Software, eines Konfigurationstools oder des Webproviders.

Da reizt es natürlich, selbst auch ein Favicon für seine Website zu erstellen. Antifavicon: Textbasierte Favicons online erstellen. Um mit einigermaßen erträglichem Arbeitsaufwand ein Favicon zu entwickeln, gibt es folgenden einfachen Ansatz: Man kann einen (verkleinerten) Bildausschnitt von einem geeignetem Foto oder Grafik verwenden und es im Icon-Format ico speichern. Dies ist mit wenigen Mausklicks mit einem Programm wie Irfanview möglich.

Antifavicon: Textbasierte Favicons online erstellen.

Oder man verwendet einen Online-Generator dazu. Mit dem Favicon Generator kann man einfache Logos mit Text und Farben zusammenklicken. Wenn man etwas Zeit mitbringt, kann man durchaus interessante Logos kreieren, die oft sogar aussagekräftiger als “overdesignte” Bildchen sein können.

Bei selbst programmierten statischen HTML-Seiten darf man allerdings nicht die Links auf das Favicon im <HEAD> vergessen — Plural, weil der Internet Explorer eine andere Einbindung verlangt als die anderen Browser (siehe Hinweise auf der Homepage bzw. den HTML-Standards).

favicon FotoGraffavicon Hannover 98favicon Luhm EDVfavicon USA tripfavicon AutoClub Mit dem relativ einfachen Tool kann man viel anfangen…

 

Kurzinfo

  • Mit dem Favicon-Generator kann man schnell und einfach ein Favicon erzeugen: Durch die Text-Basis heben sie sich von den üblichen Bildchen ab.
  • Autor: Salvatore Sanfilippo | Sprache: Englisch [Italienisch] | Lizenz: free | Homepage:http://www.antifavicon.com/

Freies Magazinfreies Magazin” ist ein monatlich erscheinendes Magazin, welches sich von einem losen Newsletter zu einem selbständigen Magazin mit Interessantem und Wissenswertem aus der Welt von GNU/Linux und Freier Software entwickelt hat. Man kann es als PDF herunter laden oder online lesen (wahlweise mit oder ohne Bildern). Die aktuelle Ausgabe umfaßt 78 Seiten interessanten Lesestoff.

Den Asus 1000h mit Linux nutzen.

Den Asus 1000h mit Linux nutzen.

Die Themen der Ausgabe 10/2008 lauten u. a.:

  • TorrentFlux und Torrentflux-b4rt
  • Ubiquity – die Webkonsole im Firefox
  • Datensicherung mit rdiff-backup
  • at – ein (fast) vergessenes Helferlein
  • ASUS EeePC 1000H für Freunde des Chamäleons
  • Das Acer Aspire 2920 und Linux
  • PC-BSD – Was ist das eigentlich?
  • Ubuntu versus Arch Linux – ein Vergleich
  • Projekt-Hoster-Test: ShareSource
  • Interview mit dem ShareSource-Macher Tim „timgws“ Groeneveld
  • Nutzungsrechte bei Distributionslogos
  • Vom Artikelentwurf zum fertigen Magazin
  • Veranstaltungskalender, News, Leserbriefe, u.a.

(Quelle: “freies Magazin”)

Auf der Homepage sind monatliche Ausgaben bis 07/2008 verfügbar.