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Nützliche Software für den Alltag.

Das Thema steht schon seit einiger Zeit auf meiner “to do”-Liste: Dropbox. Wer Dropbox erst einmal kennen gelernt hat, mag danach ungern darauf verzichten. Im Prinzip verbirgt sich hinter Dropbox “einfach” ein Fileserver (auch NAS wie Network Attached Storage, wie z. B. Western Digital 1TB NAS oder Drobo 4 Bay) — allerdings ist er nicht nur im LAN, sondern via Internet weltweit erreichbar. Und in einer Grundversion ist es “natürlich” kostenlos, also Test ohne Risiko. Doch was was kann man nun konkret damit machen?

Dropbox kann man per Tool oder Browser nutzen.

Dropbox kann man per Tool oder Browser nutzen.

Fileserver
Die naheliegende und einfache Verwendung ist erstmal als externes Speichermedium und Backup für wichtige Dateien. Die 2 Gigabyte des kostenlosen Accounts können zwar nicht gegen die Terabyte-Platte auf dem Schreibtisch anstinken, aber Trumpf ist die weltweite Erreichbarkeit sowie einige Zusatzfunktionen. Außerdem kann man in den kostenpflichtigen Accounts 50 oder 100 GB buchen, was schon etwas mehr hermacht. — Immerhin muß man im Hinterkopf behalten, daß die Daten über eine Datenverbindung wie WLAN, DSL oder UMTS gehen und somit in der Geschwindigkeit noch etwas Geduld erfordern. Bei einer Flatrate eigentlich kein Problem, der Datenabgleich kann ja im Hintergrund nebenher laufen.

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Es gibt nichts, was man mit Twitter nicht machen kann — man kann es sogar in Outlook integrieren. Das ist mit “TwInbox” möglich. Durch dieses Plugin braucht man weder einen Browser noch einen Twitter-Client, um Tweets zu versenden oder abzurufen, fast alles ist direkt aus Outlook möglich:

  • senden und empfangen von Tweets
  • archivieren und verwalten zusammen mit E-Mails
  • Suche nach Stichwörtern in allen Tweets
  • Upload von Bildern und Anhängen
  • URL-Verkürzer
  • Statistik

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Vorträge oder Schulungen kann man beispielsweise mit Bildmaterial untermauern. Verbreitet sind dazu Screenshots, mit denen man das Geschehen am Bildschirm “fotografieren” kann. Man kann aber auch Videos “abfilmen”. Dazu gibt es mehrere Tools, darüber hinaus ist es praktisch, wenn man Bildmaterial noch bearbeiten und ergänzen kann. Einen ersten Überblick kann man bei Smashing im Beitrag “Screencasting: How To Start, Tools and Guidelines” lesen oder auch bei UploadScreenToaster: Screencasts ohne Software-Installation” oder ein Blick bei Mr. Wong.

ScreenCastle zeichnet Bildschirmaktivitäten auf.

ScreenCastle zeichnet Bildschirmaktivitäten auf.

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Wenn man von Alternativen zu Microsoft Office spricht, fällt zwangsläufig der Hinweis zu Open Office. Das ist zwar eine leistungsfähige Software, aber wenn es um eine rescourcenschonende Alternative geht, ist der Download von gut 135 Megabyte und eine entsprechend große Installation von ca. 410 Megabyte auf der Festplatte keine wirkliche Ersparnis. — Auch preislich wildert Microsoft mit den “Microsoft Office Home and Student 2007“-Versionen für ca. 70 Euro im Niedrigpreissegment, ein OO mit Handbuch und ein paar Extras schlägt als “StarOffice 9 Deluxe” ebenfalls mit gut 50 Euro zu Buche.

Da trifft es sich gut, daß mancher Anbieter ältere Versionen zum kostenlosen Download und kostenloser Nutzung anbietet. So zum Beispiel beim SoftMaker Office 2006, dem Vorgänger der aktuellen Version 2008. Der Download umfaßt nur 24 Megabyte, die Installation etwa 55 Megabyte. Das schont nicht nur Plattenplatz, sondern auch Geldbeutel und Rechenpower — gut für Netbooks.

Obwohl ein “Office” maximal aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank Präsentationssoftware und ggf. E-Mail-Client besteht, beschränkt sich das kostenlose Softmaker-Office auf Texte mit TextMaker und Tabellen mit PlanMaker — und wenn man ehrlich ist, reicht das für die meisten Nutzer auch vollkommen aus, zumal man eine Tabellenkalkulation bis zu einem gewissen Grad auch als Datenbank einsetzen kann. Der Anbieter verspricht außerdem, daß die Dokumente “kompatibel” sein sollen, so daß man nicht auf einem “toten Ast” sitzt.

Eine ermüdende Auflistung der Funktionen sei mir wie dem geneigten Leser erspart… Wie ein exemplarischer Screenshot der Textverabeitung zeigt, entspricht das “look & feel” durchaus den großen Programmen und wer als geübter Anwender nicht bei jeder kleinen Abweichung vom Gewohnten ins Schleudern gerät, hat mit der Software keine Probleme. Selbstverständlich kann man Bilder einfügen, Tabellen einbinden oder Serienbriefe schreiben.

Die Textverarbeitung bietet alle notwendigen Funktionen.

Die Textverarbeitung bietet alle notwendigen Funktionen.

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Open Office 3.1

Alle, die mit Open Office unterwegs sind, können sich auf eine neue Version freuen: Open Office steht in der Ausgabe 3.1 zum Download bereit.

Crap CleanerDatenschutz bedeutet, daß man auch seine Daten schützen sollte. Diese sind inzwischen ein wertvolles und gefragtes Gut — sei es zum Mißbrauch (z. B. Phishing), fürs Werbebombardement oder zum Ausspähen persönlicher Ansichten. So sollte man gerade an mehr oder weniger öffentlichen Computern — auch am Arbeitsplatz — auf Surfspuren u. ä. achten. Im Beitrag “Datensammlung kann Ärger bedeuten” hatte ich mich des Themas bereits einmal angenommen und das Programm ClearProg vorgestellt.

Aus Bequemlichkeitsgründen werden viele Daten automatisch — und oft sogar vom Nutzer unbemerkt — gespeichert: So speichert beispielsweise die History unter Windows die zuletzt benutzten Dokumente und Bilder, im Browser die besuchten Webseiten — u. U. über Wochen hinweg. Darüber hinaus sammelt sich auch Datenmüll von Programmabstürzen und deinstallierter Software an. Alle diese Probleme kann man durchaus mit “Bordmitteln” lösen. — Einfacher und übersichtlicher geht es mit einem Programm wie Crap Cleaner, das neben den installierten Browsern auch Funktionen von Windows sowie einiger Zusatzprogramme kritisch unter die Lupe nimmt. Bei der automatischen Analyse sind dabei fast 10 Megabyte an protokollierten Daten zusammen gekommen. Daten, die Platz vergeuden, aber Dritten auch Auskunft über das Privatleben geben können. — Ob da der Spruch “Wer nichts zu verbergen hat…” greift?

Der Crap Cleaner bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Der “Crap Cleaner” bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Während das Löschen von Cache-Speichern, History oder Cookies eher unkritisch ist, sollte beim Aufräumen von Registry und DLLs etwas vorsichtiger sein. Unbedachte Änderungen können mehr schaden als nützen, wenn dann doch ein Programm scheinbar überflüssige Dateien sucht. Sinnvoll auch die Tools zum Deinstallieren von Programmen oder dem unerwünschten Autostart (siehe auch “(Un)heimliches Update“). Über die Optionen kann man das Programm eigenen Erfordernissen anpassen.

Kurzinfo

  • Crap Cleaner — oder kurz: CCleaner — beseitigt schnell und einfach Surfspuren und hilft so, die Privatssphäre zu schützen.
  • Autor: Nicolas Tim Ginzel | Sprache: deutsch u. a. | Windows | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.ccleaner.de/

Der Erfolg von Twitter läßt sich vermutlich auch darauf zurück führen, daß via API auch andere Anbieter Software entwickeln können. “TweetDeck” ist ein Twitter-Client auf Adobe-Air-Basis für Windows und Mac mit der man umfangreiche Aktivitäten im Auge behalten kann: eine Spalte “Tweets”, eine Spalte “Replies” und eine Spalte für “Direct Messages”. Das Layout kann darüber hinaus angepaßt werden.

Mit TweetDeck behält man beim Twittern den Überblick.

Mit TweetDeck behält man beim Twittern den Überblick.

Obwohl mit Version 0.20 beta noch eine frühe Version läuft, ist es schon ganz passabel. Schade ist nur, daß man beim Einsatz mehrerer Tools schnell an das Poll-Limit von Twitter stößt (und Twitter manchen Tweet verschluckt…).

Kurzinfo

  • Mit TweetDeck kann man viele Funktionen von Twitter nebeneinander nutzen. Dank Adobe Air ist es für Windows und Mac verfügbar.
  • Autor: Iain Dodsworth | Sprache: englisch | Windows, MacOS | Lizenz: public beta | Homepage: http://www.tweetdeck.com/beta/

Ein altes Problem und doch immer wieder neu aufgekocht, ist das Drucken von Verzeichnissen aus dem Dateisystem. Für die Übertragung einer Artikelsammlung in eine Website gibt es eine prima sortierte DVD, die für jedes Thema einen Unterordner enthält. Man könnte diese Liste einfach nur abarbeiten. Leider geht sie über mehrere Bildschirmseiten und eine Checkliste zum abhaken würde die Arbeit erleichtern… Was beim alten DOS und ähnlichen Kommandozeilen-orientierten Betriebssystemen mit einer recht kurzen Eingabe schnell erledigt ist, benötigt bei Windows & Co. ein Zusatzprogramm.

Um beispielsweise einfach das Verzeichnis eines USB-Drives oder einer Festplatte zu drucken, gibt es unter Windows & Co. mit Bordmitteln keine andere Möglichkeit als einen Screenshot zu machen — bei mehreren Bildschirmseiten auch keine so elegante Lösung… Schön wäre es also, wenn man das Inhaltsverzeichnis in einer Datei hätte, um es in Word oder Excel weiterbearbeiten zu können. Mit einer Befehlszeile geht das so:

dir > datei.txt

Unter Windows braucht man dazu ein Programm (wenn man sich nicht mit einem DOS-Fenster unter “Ausführen…” herumschlagen möchte). Eine leistungsfähige, kostenlose, aber nicht zu komplizierte Lösung kommt sogar aus deutschen Landen und nennt sich DirPrinting. Zwar ist das Programm selbst in Englisch, aber vorab kann man sich ja auch auf der deutschsprachigen Website informieren. Darüber hinaus ist die Bedienung leicht und praktisch selbsterklärend.

Mit DirPrinting kann man das Inhaltsverzeichnis einer Festplatte drucken.

DirPrinting bietet viele Möglichkeiten und ist trotzdem leicht zu bedienen.

DirPrinting überzeugt aus folgenden Gründen:

  • übersichtliche Oberfläche und einfache Bedienung
  • Verzeichnisse können auch nur auf Ordner beschränkt angezeigt werden, dabei können Unterverzeichnisse berücksichtigt oder ausgeblendet werden
  • man kann aus der erzeugten Liste mit der Maus Teilbereiche kopieren

Kurzinfo

  • Mit DirPrinting kann man Übersichten von Dateien oder Ordnern ausdrucken. Diese Listen kann man weiterbearbeiten oder als Checkliste bei Projekten verwenden.
  • Autor: MajuSoft | Sprache: Englisch [Deutsch] | Lizenz: Donateware | Homepage: http://www.majusoft.de/DirPrinting/

Um Texte “read only” und möglichst unabhängig von spezieller Software verbreiten zu können, verwendet man gern sog. PDFs (Portable Document Format). Mit den richtigen Einstellungen sind die Dokumente recht klein und somit auch E-Mail-tauglich, trotzdem aber immer noch gut lesbar. Das Layout bleibt erhalten und das Dokument kann gedruckt werden, ohne teure Software installieren zu müssen. Man benötigt zwar eine spezielle Software, diese ist aber praktisch auf allen Computern verfügbar, z. T. sogar auch auf mobilen Geräten wie PDA oder Mobiltelefon. Früher war sie als Acrobat Reader bekannt, jetzt heißt sie Adobe Reader. Da die neueste Version sehr viel Speicherplatz verschlingt, gibt es inzwischen Alternativen wie beispielsweise den Foxit-Reader.

Lange Zeit ist das Erzeugen von PDF-Dokumenten eine kostspielige Angelegenheit, da dies nur mit dem teuren Adobe Distiller geht. Doch wer einfach nur in eine Datei drucken möchte und die super Spezialfunktionen wie interaktive Formulare oder Druckvorstufe nicht benötigt, kann es auch einfacher haben.

Mit FreePDF kann man selbst PDF-Dateien erzeugen.

Mit FreePDF kann man selbst PDF-Dateien erstellen.

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