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Wer braucht heute noch ein CD-ROM-Laufwerk?

Leute, die ein Netbook kaufen, kaufen es zusammen mit einem “CD ROM Laufwerk USB extern Slim” — meint zumindest Amazon. Doch wer braucht heute noch ein CD-ROM-Laufwerk? Die popeligen 700 Megabyte werden inzwischen locker von jedem Speicherstick überboten, den man mit 1 Gigabyte schon als Werbegeschenk bekommt. Erschwinglich sind aber auch 4, 8 oder 16 Gigabyte mit denen man auch eine DVD in die Tasche steckt. Allein um die Datenmenge zu transportieren sind Flash-basierte Speichermedien wesentlich flexibler.

Langer Rede kurzer Sinn: Speichermedien in Scheibchenform sind überflüssig wie ein Kropf (selbst das elende Bluray). Aber sie können in Ausnahmesituationen virtuell weiterleben.Icon ISOdiskVor allem Linux-Distributionen, Virenscanner- und Reparatur-CDs bzw. DVDs oder Softwaresammlungen werden gern als sog. Image-Dateien zum Download angeboten, damit sie bootfähig sind. Prinzipiell muß man sie dazu tatsächlich auf eine CD/DVD brennen. Will man dagegen nur Daten auslesen, kann man mit Hilfe von einem Programm wie ISOdisk das Image “mounten” und es wie eine richtige CD/DVD in den Windows Explorer einbinden: Es gibt ein Laufwerksicon, man kann es anklicken und alle Dateien kann man wie auf einem normalen Medium öffnen und Programme starten.

Als Image bezeichnet man eine Kopie eines Datenträgers, die neben den Dateien auch die internen Verwaltungsinformationen des Datenträgers enthält wie beispielsweise Sektoren, FAT usw. Es hat nur im übertragenen Sinne etwas mit einem “Digitalfoto” –Image —  zutun.

Die Handhabung ist dabei ganz einfach: ISODisk starten und die Image-Datei über das Dateiauswahlfenster einem freien Laufwerksbuchstaben zuordnen. ISOdisk ist dabei ganz spendabel und kann 20 solcher Dateien als Laufwerke einbinden — Grenzen werden da eher durch mangelnde Buchstaben unter Windows gesetzt.

Spiele-DVD als virtuelles Laufwerk eingebunden.

Spiele-DVD als virtuelles Laufwerk eingebunden.

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Spaz ist ein Twitter Desktop-Client auf Adobe-Air-Basis.Twittern — das Versenden von 140 Zeichen langen Kurznachrichten via Internet — ist über die offizielle Homepage twitter.com manchmal etwas mühsam. Da kommt dem Vielschreiber ein spezialisierter Client wie Spaz gerade recht: “Spaz” basiert auf der für Windows, Mac und Linux verfügbaren Plattform Adobe Air und steht dementsprechend auf allen unterstützten Plattformen zur Verfügung.

“Spaz” ist ein Twitter Desktop-Client auf Adobe-Air-Basis.

Der Twitter-Client stellt auf Wunsch die Steuerungsbefehle “@” und “d” usw. per Klick auf die Nachricht oder das “Avatar”-Bild zur Verfügung, schaltet zwischen öffentlichen, persönlichen Nachrichten oder Antworten um. Auch das Aktualisieren kann man zeitgesteuert erledigen lassen und dabei die maximale Anzahl von “Pings” pro Minute vorgeben.

Als Adobe-Air-Applikation kann man solche Programme als kleines Fenster auf dem Desktop plazieren und ist immer auf dem Laufenden ohne daß sich das Programm auf dem Schreibtisch oder im Browser unnötig breit macht.

 

Kurzinfo

  • Mit der Adobe-Air-Anwendung Spaz kann man bequem vom Desktop twittern ohne die Website im Browser öffnen zu müssen. Darüber hinaus stehen Sonderfunktionen zur Verfügung.
  • Autor: funkatron | Sprache: Englisch [Windows, Max, Linux] | Lizenz: Opensource / free | Homepage: http://funkatron.com

Es ist schon verrückt: Will man CDs in MP3s umwandeln ist man fast schon ein Verbrecher. Aber Radiohören im Internet und Mitschneiden der Songs scheint (noch) kein Problem zu sein. Die Programme dazu werden ganz normal in Zeitschriften angepriesen und stehen im Internet zur Verfügung: Das Programm Nexus Radio (Windows 2000/XP/Vista, ab 128 Megabyte RAM) ist gratis und läßt kaum Wünsche offen. Allerdings muß man erstmal rund 10 Megabyte downloaden.

Nexus Internet Radio

Nexus Radio: viele Radiostationen, viele Funktionen — und gratis.

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