SoftHelp

Nützliche Software für den Alltag.

Bei meinem ersten Scanner bekomme ich Adobe Photoshop noch “dazu”, bei einer späteren Digitalkamera ist es dann nur noch Photoshop Elements . Doch wozu darüber ein Wort verlieren?

Weil Photoshop eine tolle Software mit vielen Möglichkeiten ist. Aber: PS kann man nicht am eben am Nachmittag erlernen. Man braucht auch einen einigermaßen leistungsstarken Rechner mit viel RAM. Und mit fast 1.000 Euro für die aktuelle Version CS4 geht sie weit über die Möglichkeiten engagierter Hobbyfotografen hinaus (“Extended CS4” liegt sogar bei ca. 1.500 Euro). Gnädig zeigt man sich dagegen bei der Studenten -Version, die schon für unter 200 Euro zu bekommen ist (ohne Handbücher, darf nicht gewerblich genutzt werden, vor dem Kauf unbedingt Lizenz-Bestimmungen lesen). Trotz alledem hat PS praktisch ein Monopol (nicht zuletzt, weil Adobe potentielle Konkurrenten aufgekauft hat). Deshalb braucht man gerade beruflich nicht mit einem anderen Programm anzukommen…

Read the rest of this entry »

Liftmagic weiß was Frauen wünschen: Instant-Schönheits-OP direkt vor dem Spiegel. — Das klappt leider noch nicht, aber als Nachbehandlung in der Bild(nach)bearbeitung ist schon einiges möglich:

LiftMagic is a cosmetic surgery and anti-aging makeover tool that can show the effects of dermal fillers (such as Restylane and Juvederm), Botox, and a variety of other plastic surgery effects including facelifts, creams, wrinkle reduction, nose job, rhinoplasty, and more! — lautet die Selbstdiagnose der Online-Software.

Schönheitsbehandlung mit Liftmagic (Quelle: a. a. O.)

Schönheitsbehandlung mit Liftmagic (Quelle: a. a. O.)

Read the rest of this entry »

Vorträge oder Schulungen kann man beispielsweise mit Bildmaterial untermauern. Verbreitet sind dazu Screenshots, mit denen man das Geschehen am Bildschirm “fotografieren” kann. Man kann aber auch Videos “abfilmen”. Dazu gibt es mehrere Tools, darüber hinaus ist es praktisch, wenn man Bildmaterial noch bearbeiten und ergänzen kann. Einen ersten Überblick kann man bei Smashing im Beitrag “Screencasting: How To Start, Tools and Guidelines” lesen oder auch bei UploadScreenToaster: Screencasts ohne Software-Installation” oder ein Blick bei Mr. Wong.

ScreenCastle zeichnet Bildschirmaktivitäten auf.

ScreenCastle zeichnet Bildschirmaktivitäten auf.

Read the rest of this entry »

Merkwürdige Geräusche vom Dachboden — Marder-Alarm? — neugieriger Vermieter in der Wohnung oder Sorge um das Heim bei längerer Abwesenheit — mit einer Webcam am Computer kann man Räume preiswert und unauffällig überwachen. Damit man nicht stundenlang langweiliges “nichts passiert” sichten muß, gibt es auch Software, die auf Bewegung reagiert. Je nach Programm wird dann ein Foto gemacht, eine Filmsequenz aufgezeichnet, eine E-Mail versandt, alles lokal gespeichert oder sogar via FTP automatisch auf eine Website geladen.

Das Programmangebot ist vielseitig, allerdings ist echte Freeware in dieser Rubrik komischerweise eher selten und jede hat so ihre Macken oder speziellen Vorteile. Nicht alle Programme arbeiten beispielsweise mit einer eingebauten Webcam zusammen wie beispielsweise beim Asus EEE 4G und anderen Netbooks. Treiber für USB-Kameras werden aber meist erkannt bzw. können manuell ausgewählt werden. Gerade Noname-Billigkameras liefern allerdings ein so schlechtes/dunkles Bild (z. B. Modell als Zugabe zu einem Zeitschriften-Abo), daß der Erfolg schon deshalb fraglich ist — schon die billigste Logitech liefert erheblich bessere Bilder (im Test eine QuickCam Express für ca. 20 Euro, alernativ z. B. Microsoft LifeCam VX-700 bzw. Logitech QuickCam Pro 9000).

Read the rest of this entry »

Digitalfoto Creativ Das Programm Shape Collage vereinigt zwei grundlegende Funktionen: Es hilft bei der Erstellung von Collagen und es berücksichtigt dabei besondere Formen: Man ist also nicht auf das klassische Rechteck beschränkt, sondern kann die Bilder auch in Kreisform usw. anordnen (lassen). Erstaunlich, daß der Download noch nicht einmal 500 Kilobyte umfaßt — das “dicke Ende” folgt, wenn man Java installieren muß auf dem das Programm basiert. Dann sind bis zu 10 Megabyte zusätzlicher Download fällig… Immerhin ist das Programm damit nicht nur für Windows, sondern auch für Mac OS und Linux verfügbar.

Shape Collage bringt die Bilder in Form.

Shape Collage bringt die Bilder in Form.

Die Handhabung ist ganz leicht: In das Leuchtpult auf der linken Seite zieht man alle Bilder, die verwendet werden sollen. Leider kann man dabei nur JPGs verwenden, so daß man die Bilder ggf. erst entsprechend aufbereiten muß. Auf der rechten Seite kann man die Parameter einstellen: Ganz oben die Form, ob Rechteck (“normal”), Kreis, Herz, Text oder Motiv (weiter Formen im “Eigenbau” möglich). Zusätzlich kann man noch ein Hintergrund wählen und das Anordnungsverhalten im Detail steuern. Darunter findet man die Größe des “Outputs” sowie die Größe der Einzelbilder. Viel Spielraum für Experimente. Mit dem Knopf Collage in Herz-Form.“Vorschau” kann man sich eine Skizze der Collage ansehen, mit “Erstellen” wird sie direkt als Datei angelegt. Je nach Größe und Anzahl der Bilder kann das schon eine Weile dauern.

Collage in Herz-Form.

Bei einem einfachen Rechteck gibt es keine Probleme, da reichen wenige Aufnahmen. Formen benötigen mit zunehmender Komplexität auch mehr Bilder, die dann oft auch etwas verkleinert werden müssen, um der gewünschten Linie folgen zu können. Insgesamt eine nette Idee und eine gut funktionierende Software. — In einer “Pro”-Version gibt es weitere Funktionen sowie die Möglichkeit zum Export als Photoshop-Datei, so daß man weiter optimieren oder sich inspirieren lassen kann.

Kurzinfo

  • Autor: Shape Collage | Sprache: deutsch, englisch u. a. | Windows, Mac OS, Linux | Lizenz: Freeware (Lite-Version) | Homepage: http://www.shapecollage.com

Wer glaubt, die Anzahl der digitalen Fotoformate sei verwirrend, hat sich noch nicht mit Videos befaßt. Auch dort tobt der Kampf der Formate. Hinter einem halben Dutzend Dateikennzeichnungen verbirgt sich eine mehrfache Anzahl sog. Codecs, jeder speziell und meist mehrere Megabyte “schwer”. — Seit Internet-Highspeed leider eine Unsitte

So versucht Apple schon seit Jahren für Videos Quicktime in den Markt zu drücken (wobei einem bei der Gelegenheit gern einmal auch den Browser “Safari” oder “iTunes” untergejubelt wird). Bei Codec Guide bin ich auf QuickTime Alternative gestoßen (für Windows XP und Vista), das vielleicht Abhilfe schaffen kann. Es verspricht einfach Installation ohne unerwünschte Zusätze und entsprechend geringeren Speicherbedarf.

Ein ähnliches Datenmonster stellt auch der Real Player dar, Star bewegter Bilder des frühen Internets. Inzwischen ist der Real Player von Flash verdrängt zwar weitgehend in der Versenkung verschwunden, doch falls man ihn doch einmal braucht findet man ebenfalls eine Real Alternative. Sie unterstützt allerdings den vollen Umfang des Originals (für Windows 2000/XP/2003/Vista).

Wer sich generell für Alternativen in diesem Bereich interessiert, kann einen Blick auf das K-Lite Codec Pack werfen (Windows 2000, XP, 2003, Vista, and Seven). Im Beitrag “Video-Tools für Hausgebrauch” finden sich weitere Tools zum Thema Video.

Eigentlich ist ja das digitale Standbild — kurz: Digitalfoto — mein Metier, aber nach durch aus guten Erfahrungen mit der Video-Funktion meiner Canon Powershot experimentiere ich zwischendurch auch mit Bewegtbildern (also Video). Da die Grundausstattung von Windows entweder nicht leistungsfähig genug ist, nach Hause telefoniert oder einfach zuviel Megabyte auf der Platte beansprucht, bin ich auf der Suche nach Alternativen.

Neben dem Player zum simplen Abspielen von Videodateien geht’s hauptsächlich um das Codec-Wirrwarr: Ein bißchen Schneiden und gelegentlich aus den Video-Schnipseln eine DVD brennen, die man in handelsüblichen Geräten abspielen kann. Allerdings sollen die Tools überschaubar und kostenlos bleiben (Opensource, Freeware, “Lite”). — Das ist alles gar nicht so einfach wie gedacht…

Player

  • AVS Media Player ist ein universeller Video- und Audioplayer für MPEG-4 (einschließlich DivX, Xvid usw.), MPEG-1, MPEG-2, AVI, Real Media Video, Quick Time-Dateien, WMV-Dateien (inklusive WMV-HD), H.263, H.264, durch Mobiltelefone unterstützte Videoformate (3GP, 3GP2, MP4).
  • VideoLAN – VLC media player (für Windows und Mac OS) — wer kennt ihn nicht? Kennt die Formate MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, DivX, mp3, ogg sowie DVD, VCD und unterstützt unterschiedliche Streaming Protokolle. Die Website Magnus widmet VLC unter der Überschrift “VLCs verborgene Schätze” einen längeren Beitrag.

Konverter / Authoring

  • Xmedia Recode unterstützt viele Videoformate und bietet einige Bearbeitungsfunktionen; Spezialisierung auf mobile Geräte wie Pocket PC oder Handy.
  • K-Lite Video Conversion Pack faßt die Einzelanwendungen Avidemux, ImgBurn und DVDStyler zusammen und bringt damit Video-Files auf DVD.
  • Free Videos To DVD (Frames… in der Navigation nachsehen): einfache Handhabung, aber nicht so flexibel.
  • Super schreckt mit einem zahlenüberfluteten Eingabeformular ab, ist aber unter dem Strich am vielseitigsten.

Charakteristisches SofortbildGerade mußte man eine nicht so schöne Nachricht über den Sofortbild-Pionier “Polaroid” lesen, da stoße ich auf ein weiteres Polaroid-Tool: Poladroid. Im Gegensatz zu “Mementonizer” das online läuft, handelt es sich hierbei um ein Desktop-Programm für Mac OSX zum Download (Windows-Version in Entwicklung).

Die Bilder haben den typischen Rahmen, sind aber weder gedreht noch gestapelt. Dafür ist der Übergang vom Foto zum Rand etwas detaillierter nachempfunden. Bildbeispiele findet man unter “Gallery” in einem Flickr-Album.

Kurzinfo

  • Mit dem Programm Poladroid kann man Fotos den Polaroid-Look verpassen.
  • Autor: Paul Ladroid | Sprache: englisch, französisch | Windows, Mac OSX | Lizenz: Donationware | Homepage: http://poladroid.net

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, bei Exkursionen und Veranstaltungen fallen oft auch eine Menge Erinnerungsfotos an, die man in einer Galerie bzw. Fotoalbum zusammenfassen kann: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte — eine Galerie erzählt eine ganze Geschichte.

Ein Plugin für WordPress ist also erste Wahl. Doch welches ist “das Beste”? Problem bei WordPress ist nicht, daß es zu wenige Tools dieser Art gibt, sondern sehr viele. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gefällt Layzest Gallery am besten, warum also weitersuchen? Read the rest of this entry »