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Schön, daß das Internet inzwischen allgemein verfügbar, preiswert und schnell ist. Doch wenn mal wieder ein Update fällig wird, zeigt sich auch die AVG-Installation lädt megabyteweise nach...Kehrseite der Medaille:

AVG-Installation lädt megabyteweise nach…

Obwohl man schon eine 870 kByte große Datei vorliegen hat, werden während des Installationsvorganges ungefragt mehrere Megabyte Daten ganz selbstverständlich nachgeladen. Das ist nicht nur ärgerlich, weil es “einfach so” gemacht wird, sondern kann bei Wenignutzern mit langsamen ISDN-Verbindungen oder bei mobiler Nutzung mit volumenbasierter Abrechnung zu einer üblen Überraschung werden.

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Logo von No Script

Das Logo von “No Script” wirkt schon ziemlich entschlossen — mit mir ist nicht zu spaßen. Nach der Installation des Plugins findet man auf fast jeder neu aufgerufenen Seite einen Hinweis Viele eingebette Elemente werden erstmal blockiert.Skripte sind momentan verboten“. Über die Schaltfläche “Einstellungen” kann man dann eine ausführliche Liste der Aktivitäten aufrufen.

Dabei erfährt nicht nur von Skripten, die oft mit den Grundfunktionen der Website zusammen hängen, sondern auch von vielen externen Diensten. Dies sind meist Zähler zur Besucherstatistik oder für Werbeklicks. — Und damit wird die Sache kompliziert. Nicht immer ist klar, was dort eigentlich genau blockiert wird: Harmlos, lästig oder tatsächlich gefährlich?No Script informiert ausführlich in einer Liste über Aktivitäten

Seriöse Seiten von bekannten Unternehmen kann man beispielsweise erstmal mit ihrer Hauptdomain “erlauben”. Ist man unsicher, gibt es die Funktion “temporär erlauben”. Will man es genau wissen, muß man nach der Bedeutung der eingebetteten Dienste “googeln” — die Namen bzw. Domainen werden ja angegeben.

No Script bietet eine Menge Informationen

“Lustig” wird die Sache , wenn man noch andere Schutztools laufen hat, z. B. “Adblock Plus“, was dann trotz Freigaben in No Script möglicherweise bestimmte Teile weiterhin blockiert. — Wenn man ein Tool wie No Script verwendet, um die eigene Sicherheit beim Surfen zu verbessern, kommt man nicht umhin, sich mit bestimmten Techniken auseinander zu setzen. Gerade Anfänger könnten damit überfordert werden und sollte Tools wie Adblock Plus ausprobieren, das solche Informationen als Filterlisten in einem “Abonnement” nachlädt.

Kurzinfo

  • Das Firefox-Plugin stoppt im Hintergrund ausgeführte Skripte und verhindert so heimliche Aktivitäten. Über gezielte Ausnahmen können erwünschte Skripte frei gegeben werden.
  • Autor: Inform Action | Sprache: englisch | Firefox | Lizenz: GPL | Homepage: www.informaction.com

Crap CleanerDatenschutz bedeutet, daß man auch seine Daten schützen sollte. Diese sind inzwischen ein wertvolles und gefragtes Gut — sei es zum Mißbrauch (z. B. Phishing), fürs Werbebombardement oder zum Ausspähen persönlicher Ansichten. So sollte man gerade an mehr oder weniger öffentlichen Computern — auch am Arbeitsplatz — auf Surfspuren u. ä. achten. Im Beitrag “Datensammlung kann Ärger bedeuten” hatte ich mich des Themas bereits einmal angenommen und das Programm ClearProg vorgestellt.

Aus Bequemlichkeitsgründen werden viele Daten automatisch — und oft sogar vom Nutzer unbemerkt — gespeichert: So speichert beispielsweise die History unter Windows die zuletzt benutzten Dokumente und Bilder, im Browser die besuchten Webseiten — u. U. über Wochen hinweg. Darüber hinaus sammelt sich auch Datenmüll von Programmabstürzen und deinstallierter Software an. Alle diese Probleme kann man durchaus mit “Bordmitteln” lösen. — Einfacher und übersichtlicher geht es mit einem Programm wie Crap Cleaner, das neben den installierten Browsern auch Funktionen von Windows sowie einiger Zusatzprogramme kritisch unter die Lupe nimmt. Bei der automatischen Analyse sind dabei fast 10 Megabyte an protokollierten Daten zusammen gekommen. Daten, die Platz vergeuden, aber Dritten auch Auskunft über das Privatleben geben können. — Ob da der Spruch “Wer nichts zu verbergen hat…” greift?

Der Crap Cleaner bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Der “Crap Cleaner” bietet umfangreiche Funktionen zur Spurenbeseitigung.

Während das Löschen von Cache-Speichern, History oder Cookies eher unkritisch ist, sollte beim Aufräumen von Registry und DLLs etwas vorsichtiger sein. Unbedachte Änderungen können mehr schaden als nützen, wenn dann doch ein Programm scheinbar überflüssige Dateien sucht. Sinnvoll auch die Tools zum Deinstallieren von Programmen oder dem unerwünschten Autostart (siehe auch “(Un)heimliches Update“). Über die Optionen kann man das Programm eigenen Erfordernissen anpassen.

Kurzinfo

  • Crap Cleaner — oder kurz: CCleaner — beseitigt schnell und einfach Surfspuren und hilft so, die Privatssphäre zu schützen.
  • Autor: Nicolas Tim Ginzel | Sprache: deutsch u. a. | Windows | Lizenz: Freeware | Homepage: http://www.ccleaner.de/