Schön, daß das Internet inzwischen allgemein verfügbar, preiswert und schnell ist. Doch wenn mal wieder ein Update fällig wird, zeigt sich auch die
Kehrseite der Medaille:
AVG-Installation lädt megabyteweise nach…
Obwohl man schon eine 870 kByte große Datei vorliegen hat, werden während des Installationsvorganges ungefragt mehrere Megabyte Daten ganz selbstverständlich nachgeladen. Das ist nicht nur ärgerlich, weil es “einfach so” gemacht wird, sondern kann bei Wenignutzern mit langsamen ISDN-Verbindungen oder bei mobiler Nutzung mit volumenbasierter Abrechnung zu einer üblen Überraschung werden.
Denn es ist ja nicht nur der Virenscanner, der sich so verhält: Auch viele andere Software macht dies sogar regelmäßig unauffällig im Hintergrund und nur manchmal schlägt die Firewall an, weil es sich ja eigentlich um ein gewolltes Programm handelt. Bei einem größeren Update wie z. Zt. bei Mac OS werden “ganz nebenbei” stolze 500 Megabyte fällig (was beispielsweise der kompletten kleinen Datenflatrate 500 Megabyte für 10 Euro/Monat bei Tchibo-UMTS entspricht).
Zugabe: “unverzichtbare” Toolbar.
Und bei der Gelegenheit gibt’s noch eine Überraschung: Wer nicht ganz genau alle Informationstexte durchliest und Häkchen überprüft, installiert als Zugabe eine “unverzichtbare” Toolbar und stellt beispielsweise Yahoo als Standardsuchmaschine ein — das ist fast schon Hijacking.
Schnell noch eine Toolbar untergejubelt.
Auf diese Weise hat vor Monaten beispielsweise Apple versucht, bei einem iTunes-Update den Usern ihren “Safari“-Browser unterzujubeln (in anderen Varianten auch das erfolglose “Quicktime”). — Das alles ist ein Ressourcen-Verbrauch zu Lasten des Nutzers und oft sogar ohne dessen Einwilligung oder gar Wissen!
[Update]
Gerade meldet sich auch Java mit einem Update-Wunsch — und auch hier das selbe Spielchen: Wer nicht aufpaßt, hat diesmal die “praktische” Yahoo-Toolbar im Browser stehen.
Java promotet die Yahoo-Toolbar.
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